Der Südwesten von Island: Mehr als Blue Lagoon!       ;o)
An unserem letzten Tag in Island haben wir uns nochmals die stiefelförmige Halbinsel Reykjanesskagi vorgenommen. Hauptsächlich für die Blue Lagoon bekannt, kann man um einiges mehr entdecken, und kommt sich an der ein oder anderen Stelle dann doch vor wie in "Klein-Mordor".

Von Selfoss kommend, bogen wir von der Ringstraße auf die Straße 417 ab. Mit der Fahrt über/vorbei am Bláfjöll, erreicht man...

...irgendwann die Straße 42. Bláfjöll ist sozusagen das Ischgl von Island. Die dortigen Installationen erinnern an die Skizentren unserer Wintersportarenen. Entfernt man sich allerdings davon wieder, erwartet einem folgende Landschaft:

Immer mit dem Blick auf das Meer, erreichten wir (irgendwann) den See Kleifarvatn, an dessen Ende das Geothermalfeld von Krýsuvík. Wenn man sich bisher nicht vorstellen konnte, dass Erde flüssig ist, sich bewegt, blubbert, ... dann bekommt man hier einen Eindruck, den man nicht so schnell vergisst:

Nun ist es nicht mehr weit nach Grindavík. Dort unbedingt im Bryggjan einen Stopp einlegen, und die Hummersuppe genießen  ;o)   Natürlich kann man hier jetzt den obligatorischen Abstecher zur Blue Lagoon vornehmen:

Allerdings sollte man hier weit im Voraus schon Buchen und sich darauf einstellen, dass man nicht alleine ist. So gut wie alleine ist man dafür wieder am Gunnuhver - der heißesten geothermalstelle in Südisland (?). Etwas trügerisch ist die Ruhe, und die Nutzung der heißen Quellen durch den Menschen. Steht man jedoch neben dem riesen Schlammloch und seiner Dampffahne, dann wird einem sehr schnell wieder die Naturgewallt dieser Orte bewusst:

Island: Reykjanesskagi

Nicht weit davon entfernt, kann man im Lavameer wieder die zwei Kontinentalplatten überqueren und noch weitere Naturschauspiele beobachten. Allerdings kann man einfach auch nur die Stille und die Landschaft genießen...